HV Prüftechnik

Sicherheit in der Elektromobilität

Die Elektromobilität nimmt zunehmend einen höheren Stellenwert in der Entwicklung neuer Produkte ein. Es gilt den ökologischen Fußabdruck zu verringern, um ressourcenschonender von A nach B zu kommen. Durch diesen Wandel ergeben sich auch Veränderungen bei Arbeiten mit Hochvolt. Die Sicherheitsmaßnahmen müssen erhöht werden, um die Gesundheit der Mitarbeiter gewährleisten zu können. Gerade in der Entwicklungs- und Prüfphase kann nicht zu 100 % sichergestellt werden, dass das Produkt keine Gefährdung darstellt. Dafür eignet sich unsere HV Prüftechnik, um Prüfungen in der E-Mobilität nach z.B. LV124, LV148 durchzuführen.

Unsere HV Prüftechnik ist für Sie die perfekte Ergänzung: Sie übernimmt sowohl funktionale Aufgaben als auch die Aufgabe des Schutzes des Menschen der die Prüfungen nach der VDA Vorgabe durchführt.

Warum wir ein Zuverlässiger und kompetenter Partner sind?

  • Wir kümmern uns um den Schutz des Menschen bei Arbeiten an Hochvolt-Komponenten
  • Wir kümmern uns um die Gefährdungsbeurteilung für Ihre spezifische Anwendung
  • Sie können Ihre Sicherheitsanforderungen zu uns auslagern, damit Sie Ihre verfügbare Kapazität und Energie auf Hauptaufgaben fokussieren können.

FAQs

Viele Labore, die seit Jahren bereits für die Automobil Branche entwickeln und testen, arbeiten an Komponenten die bisher mit 12V, 24V oder 48V betrieben wurden. In der Elektromobilität sind allerdings Spannungsbereiche bis zu 1000 V durchaus typisch.

Die Niederspannungsrichtlinie schreibt bestimmte zusätzliche Schutzmaßnahmen vor, die ab einem anwendungsbezogenen Spannungsgrenzwerten von > 60 V greifen. Dies kann beispielsweise ein Berührschutz o.ä. sein.

An Versuchsteilen, wie beispielsweise Wechselrichtern im Prototypenstadium, kann es berührbare spannungsführende Teile geben. Von daher muss die Prüfumgebung dafür sorgen, dass diese im gefährlichem Zustand nicht zugänglich sind. Die Anforderung an einen Berührschutz führt also schon dazu, dass Labore und Testcenter ihre Einrichtung für die Elektromobilität umdenken und anpassen muss.

Bei unserem HV Prüfstand wurde während der Entwicklung genau beachtet, welche Vorschriften der geltenden Norm bei HV Arbeiten vorliegen. Darüberhinaus ist eine Gefährdungsanalyse durchgeführt worden. Die vorliegenden Ergebnisse sind in der Entwicklung berücksichtigt worden.

Sie erhalten also Produkte mit vollständigen, für die Norm und CE-Kennzeichnung erforderlichen, Dokumente. Dadurch brauchen Sie sich keine weiteren Gedanken über die Normkonformität der HV Prüftechnik machen und können sich zu 100 % auf Ihre Arbeit konzentrieren.

Grundsätzlich können darin Produkte, die eingangs- und ausgangsseitig AC-und oder DC-Spannung bis 1,5 kV AC und 1 kV DC Spannung führen, geprüft werden. Man redet bis zu diesem Spannungsbereich von Niederspannung und es gilt die Niederspannungsrichtlinie.

Typische Produkte sind Leistungselektronik wie Wechselrichter, Trennschalter, DC-DC-Wandler, IGBTs, Ladestecker…

Die Frage nach einer fixen Schwelle einer Berührschutzspannung, ist tatsächlich nicht so einfach zu beantworten, da das auch vom Einsatzort abhängt. Außerdem gelten für Erwachsene andere Richtwerte als für Kinder. Als Richtwert kann man sich daran orientieren, dass unter „Normalbedingungen“ ab 50 V AC Spannung bei einem Erwachsenen von einer Lebensgefährlichen Situation ausgegangen wird.

Weiter ist zu beachten, dass von einer elektrischen Spannung nicht nur mittelbare Gefahren, Schädigungen also durch den Stromschlag, sondern auch indirekte Gefahren betrachtet werden müssen. Eine indirekte Gefahr wäre beispielsweise ein elektrischer Schlag auf einer Leiter. Es besteht zusätzlich die Gefahr, sich durch den Schlag zu erschrecken und dadurch von der Leiter zu fallen.

Ihre Ansprechpartner

Key Account
Sales Manager

Florian Guggenberger

Leitung Einkauf / Vertriebsinnendienst

Martin Schupp

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