Liquid-To-Liquid
thermal shock

Validierung der Belastbarkeit mittels Temperatur­schock

Kennen Sie das? Sie sind mitten in der Entwicklung Ihrer Produkte. Die Herausforderung: Das Produkt wird unter stark schwankenden Temperaturbedingungen eingesetzt. Umso wichtiger ist es, zuvor die Belastbarkeit zu testen. Eine geeignete Methode dafür stellt der Flüssigkeit-Schocktest (Liquid-To-Liquid thermal shock) dar. Damit können Sie valide Rückschlüsse auf die Belastbarkeit Ihres Produkts ziehen. Mit dem Prüfstand simulieren Sie eine beschleunigte Alterung bei Temperaturen zwischen -40 °C bis +100 °C. Mit dem automatisierten Flüssigkeit-Schocktester sind Produktvalidierungen unter extremen Umweltbedingungen möglich. Nutzen Sie die Ergebnisse, um die Belastbarkeit Ihrer Produkte zu steigern!

Warum wir ein Zuverlässiger und kompetenter Partner sind?

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Flüssigkeit Schocktest - FAQs

Bei einem Flüssigkeit-Schocktest, auch Liquid-To-Liquid thermal shock Test genannt, geht es darum, einen Prüfling auf anspruchsvolle Umgebungsbedingungen zu prüfen. Es gibt Anwendungen, bei denen extreme Temperaturunterschiede eine Rolle spielen. Für die Industrie ist es interessant eine valide Aussage für die Lebensdauer eines Produktes zu treffen. Ist das Produkt wechselnden Temperaturen ausgesetzt, muss dies simuliert werden. Natürlich will man so schnell wie möglich eine Aussage treffen. Dafür wird das Produkt unter extremen Konditionen getestet. Der Vorteil: Die Testphase fällt kürzer aus. Die Ergebnisse werden dann auf den Lebenszyklus des Produktes skaliert.

Die Belastbarkeit von Produkten bei Gebrauch in beständig hohen Temperaturen, können Sie auch mit dem Burn-In Ofen analysieren und bewerten.

Geprüft wird z.B eine vergossene Elektronik, ein Steuergerät etc. Nach der Beaufschlagung mehrerer Prüfzyklen, werden die Prüflinge in der Regel untersucht. Dabei ist z.B. relevant: Funktioniert die Elektronik noch, kam es zu Rissbildungen, ist die Dichtwirkung noch gegeben usw.

Es gibt grundsätzlich 3 unterschiedliche Faktoren, die sich auf die Stärke eines Schocktests auswirken:

Faktor 1: Die Kürze der Zeit, in der der Temperaturwechsel erfolgt. Je kürzer die Dauer zum Temperaturwechsel ist, desto größer fällt der Schock Effekt aus. 

Faktor 2: Die Höhe des Temperaturunterschieds. Hier muss darauf geachtet werden, nicht zu hoch zu skalieren. Es bestünde sonst die Gefahr, andere Effekte zu erzeugen. Beispielsweise könnten Strukturen durch einmaliges erreichen einer Temperaturschwelle bereits unwiderruflich zerstört werden. 

Faktor 3: Die Wärmekapazität des Mediums, in dem der Schock stattfindet. Die weit verbreiteste Art eines Schocktests nutzt die Unterschiede von kalter Luft zu warmer Luft. Es gibt jedoch Flüssigkeiten mit weit größerer Wärmekapazität. Ein Flüssig- zu Flüssigkeit Schocktest hat im Vergleich zu einem Luft zu Luft System eine größere Schockwirkung.

Die Liquid-to-Liquid Thermal Shock Chamber besteht aus zwei thermisch isolierten Bädern. Diese können auf Temperaturen bis -40°C und + 100°C geheizt werden. Darin befindet sich jeweils das gleiche Flüssig-Medium. Die Prüflinge können in einen Korb eingelegt werden, der dann jeweils zwischen den beiden Bädern transportiert wird.

Zur Gewährleistung der Sicherheit der Mitarbeiter, sind die Zugangstüren gesichert. Während des Tests kann niemand in den Testraum eingreifen. Die Steuerung des Testers erfolgt über ein Touch-Bedienpanel. Dort können Nutzer, Profile etc. angelegt werden.

Für den Flüssigkeit-Schocktest wird aktuell Thermal H5 von der Firma Julabo als Flüssig-Medium eingesetzt. Dabei handelt sich um ein Silikonöl.

Die Zusammensetzung des Flüssig-Mediums stellt laut Hersteller keine gesundheitliche Gefährdung dar. Die Gefahr geht in erster Linie von hohen und niedrigen Temperaturen des Mediums aus. Aufgrund dessen ist vorgeschrieben, Arbeiten im Innenraum ausschließlich mit angelegten öl- und hitzebeständigen Handschuhen auszuführen. 

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